Emotionen

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Ich hatte Träume, doch die sind zerbrochen, hab viel zu lang gehofft und viel zu oft belogen. Nächte waren kalt, meine Gedanken zu laut, hab Mauern aufgebaut und niemandem vertraut. Ich wollte hoch hinaus, doch fiel wieder tief, hab geschrien in mir drin, obwohl mich keiner rief. Zu viele Pläne liegen heute in Scherben, zu viele Teile von mir mussten sterben. Ich hab gelernt, dass nicht jeder bei dir bleibt, dass die Zeit nicht alle Wunden heilt. Manchmal kämpfst du, obwohl du längst verlierst, und merkst erst viel zu spät, wie du dich selbst verlierst. Meine Träume hängen fest zwischen gestern und heut, zwischen dem, was ich wollte, und dem, was mich bereut. Hab den Himmel gesehen, doch den Boden gespürt, hab geglaubt, dass mich Hoffnung irgendwann hier rausführt. Doch die Welt macht dich kalt, wenn du zu oft vertraust, wenn du jedem dein Herz gibst und am Ende nur baust. Wieder Mauern um die Stellen, die keiner mehr sieht, und schreib meine Schmerzen in ein trauriges Lied. Ich trag die alten Bilder tief unter meiner Haut, hab auf ein besseres Morgen viel zu lange gebaut. Vielleicht werden die Träume irgendwann wieder ganz, doch heute seh ich nur Schatten, keinen letzten Glanz.

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7 days ago

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