WIE WEIT
WIE WEIT Es tut mir leid, doch ich war nicht bereit, du fängst wieder an, mich anzuschreien. Du fragst nicht nach mir, willst nicht verstehen, und ich frage mich: Wie weit soll ich noch gehen? Wie weit, wie weit, bis die Wahrheit uns befreit? Wie weit, wie weit, bis dein Herz wieder heilt? Ich sehe dich an, doch du bist so kalt, und diese Kälte macht mein Herz nicht halt. Auch wenn ich meinen Kopf abschalte, fängt er von allein wieder an. Er schaltet sich wieder ein, weil ich nicht vergessen kann. Ich denke an dich, ich denke an mich, an alles, was war, und verliere mich nicht. Denn tief in mir drin, da weiß ich genau: Auch du hast ein Herz, auch wenn es nicht taut. Ich bin ein Teil von dieser Welt, ich bin ein Mensch, ich bin ein Held. Nicht weil ich stärker als andere bin, sondern weil ich trotz allem noch fühle und bin. Du siehst den Helden in mir nicht, doch vielleicht fehlt dir nur das Licht. Du bist von der Welt so oft abgelenkt, weil sie dir schöne Seiten schenkt. Doch es war nicht die Welt, die dich ablenkt, es waren die Menschen, die dich lenken. Sie gaben dir Träume, sie gaben dir Macht, und haben dich langsam um dich selbst gebracht. Es war ein Traum, den man dir gab, der dich von der Wahrheit ablenkt. Du sahst nur die Seiten, die man dir zeigt, doch nicht, wer dahinter die Fäden zieht. Du bist noch da, wie wahr, wie wunderbar. Du bist noch da, und dein Herz ist noch da. Kein klarer Plan, doch der Verstand bleibt klar, wir sind verschieden, doch die Liebe ist da. Verschiedene Wege, verschiedenes Gesicht, doch Mensch bleibt Mensch – vergiss das nicht. Manche bleiben hängen in Ideologien, verlieren ihr Herz in alten Theorien. Sie verlieren sich selbst in ihrer Kultur und sehen den Menschen daneben nicht nur. Wann kommt der Tag, an dem sie verstehen? Wann kommt der Tag, an dem sie sehen? Wann kommt der Tag, an dem jeder erkennt: Dass Menschlichkeit keine Grenzen kennt? Jeder Mensch ist einzigartig, jeder Mensch ist wunderbar. Das zu sehen, das zu verstehen, macht unser aller Leben klar. Es ist ein Weg, den nicht jeder geht, doch ein Weg, auf dem man sich versteht. Ein Weg voller Zweifel, ein Weg voller Fragen, doch einer, den wir gemeinsam wagen. Das Leben gibt, das Leben vergibt, es zeigt uns, wie man wirklich liebt. Sei ehrlich zu dir, halt das Schlechte fern, und bewahre das Gute in deinem Herzen gern. Denn das Gute will nicht, dass du krank wirst, es will nicht, dass du innerlich kalt wirst. Doch das Schlechte will dich kontrollieren, es will dich verwirren und manipulieren. Manipulieren, manipulieren, bis wir uns selbst verlieren. Sie wollen Menschen an ihre Hand halten, damit sie über deren Leben walten. Sie lügen und betrügen, sie nehmen und geben, sie machen aus Menschen ein steuerbares Leben. Sie nehmen das Schlechte und verdrängen das Gute, doch tief in uns allen bleibt Hoffnung und Mut. Denn es gibt so viele schöne Dinge, die das Leben uns noch bringt. Von der Welt gibt es Geschenke, die kein Geld der Welt uns schenkt. Keiner hat ein Etikett, keiner hat dafür einen Preis. Die Sonne scheint für jeden gleich, und der Himmel bleibt für jeden weit. Ein Lächeln, ein Blick, eine Hand, die dich hält, sind mehr wert als alles Geld dieser Welt. Ein Mensch, der dich liebt, wenn dein Leben zerbricht, ist mehr wert als Reichtum und glänzendes Licht. Lass dich nicht verlieren in Gedanken an Geld, denn am Ende des Geldes bleibt immer die Welt. Wenn Menschen nicht geben, nicht teilen, nicht sehen, beginnen sie irgendwann, sich selbst zu entgehen. Sie bauen Systeme, sie bauen sie groß, doch irgendwann sind die Menschen darin nur noch los. Sie schaffen Grenzen und nennen sie Recht, doch ohne die Liebe wird alles nur schlecht. Du bist ein Teil von diesem Leben, du kannst nehmen, du kannst geben. Du kannst teilen, du kannst verzeihen, du kannst trotz allem Mensch noch sein. Denn am Ende, wenn das Geld einmal geht, wenn keiner mehr weiß, wie die Welt sich noch dreht, dann zählt nicht der Preis und nicht, was du besitzt, sondern wer bei dir bleibt, wenn dein Herz einmal bricht. Du bist noch da, wie wahr, wie wunderbar. Ich bin noch da, und meine Liebe ist da. Wie weit, wie weit? Ich habe keine Zeit. Doch wenn du mich fragst, bin ich für dich bereit. Ich bin ein Teil von dieser Welt, ich bin ein Mensch, ich bin ein Held. Nicht, weil ich alles richtig mache, sondern weil ich Liebe in mir trage. Und wenn ich meinen Kopf abschalte, fängt er von allein wieder an. Doch diesmal lass ich ihn erzählen, weil ich wieder fühlen kann. Wie weit, wie weit, bis endlich jeder sieht: Dass Liebe nicht fragt, woher ein Mensch kommt oder flieht? Wie weit, wie weit, bis endlich jeder versteht: Dass wir alle verschieden sind, doch jeder seinen Weg geht? Du bist noch da, wie wahr, wie wunderbar. Ich bin noch da, wie wahr, wie wunderbar. Kein Etikett, kein Preis, kein Geld bestimmt den Wert von dieser Welt. Kein System und keine Macht bestimmt, was dein Herz aus dir macht. Du bist noch da, ich bin noch da. Wie wahr, wie wunderbar. Wir sind noch da.
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