tets
Ich hab gelernt: Verrat trägt selten Masken – eher dein Parfüm, sitzt mit dir am selben Tisch und hebt das Glas auf deinen Ruhm. Jeder sucht den Sinn im Himmel, doch verliert ihn auf dem Weg, weil man Wahrheit nicht besitzt – man bezahlt sie, wenn sie lebt. Manche Herzen sind Bibliotheken voller ungeles'ner Seiten, sie zitieren fremde Weisheit, doch sind Analphabeten im Leiden. Zeit ist kein Dieb – sie zeigt nur, wem die Maske wirklich passt, denn der Rost kommt nicht vom Regen, sondern von verborgenem Hass. Heute red ich wenig Worte, denn Substanz braucht keinen Lärm, Diamanten liegen tiefer als Applaus in dieser Welt. Ich verlor Menschen, nicht mich selbst – das war der größte Gewinn, denn wer alles mit sich trägt, findet irgendwann den Sinn. Schwarze Löcher tragen Namen, die ich früher Freunde nannte, jede Sonne wirft auch Schatten auf Planeten voller Narben. Ich kreis um meine Wahrheit wie ein Mond um seine Erde, denn selbst unendliche Weiten enden irgendwo im Herzen. Ich hab Vertrauen ausgesät, doch nur Dornen kamen wieder, manche Hände tragen Rosen – und verstecken die Klingen dahinter. Bildung heißt nicht Bücher kennen, sondern Menschen richtig lesen, denn die schwersten Lügen stehen niemals schwarz auf weiß geschrieben. Jeder sucht nach Gold im Fluss, ich such den Ursprung von dem Wasser, weil die Antwort nichts mehr wert ist, wenn die Frage niemals passte. Manche Köpfe sind Paläste, doch die Fenster bleiben dunkel, Wissen ohne Selbstreflexion ist bloß ein Feuer ohne Funken. Heute prüf ich keine Worte – ich beobachte die Pausen, denn Verrat spricht selten laut, er wohnt zwischen den Aussagen. Und seit ich Menschen nicht nach Sätzen, sondern Taten analysier', weiß ich: Der höchste IQ bringt nichts, wenn der Charakter kollabiert.
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