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Lauf durch den Sturm, keine Ruhe im Kopf, Alles dreht sich im Kreis, jede Stunde wie Schrott, Herz pumpt Gift durch die Adern, zu viel auf dem Tisch, Doch ich schreib mir den Schmerz von der Seele, erfrisch. Reden zu viel, doch sie kennen mich nicht, Jede Falte im Gesicht von dem Kampf, den ich strich, Auf dem Papier brennt der Wahnsinn sich ein, Jede Line ist ein Schnitt, doch ich lass es nicht sein. Wach in der Nacht, Dämonen im Zimmer, Gedanken so laut, jeder Blick wird nur schlimmer, Der Junge von damals, der alles mal wollte, Jetzt sitzt er im Schatten und fragt, was das sollte. Barfuß auf Scherben, doch weiter, kein Halt, Leben ist Krieg, und der Frieden nur Schall, Renn durch die Straßen, der Puls in der Faust, Ich spuck auf das Grau, zieh die Farben da raus. Gift in der Luft, doch ich atme es weg, Jede Lüge im Dreck, jede Narbe ein Fleck, Seh' hoch in die Nacht, frag nicht mehr nach Warum, Antworten sind leer, doch ich schreibe mich stumm. Mach das Blatt zu 'nem Spiegel, Blick tief in mein Ich, Zerreiß jede Lüge, bis die Wahrheit zerbricht, Fall tausendmal hin, doch der Takt hält mich fest, Und am Ende bleibt nur, was die Zeile verlässt.
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