Ich liege hier und starr an die Decke...
Ich liege hier und starr an die Decke... Das Ticken der Uhr macht mich noch wahnsinnig. Du hast es gelesen. Das war’s. Kein Wort... Mann, das tut so unfassbar weh. [Verse 1] Ich hab dir geschrieben „Ich dich auch“ – ohne Herz, ohne Sinn, weil ich selbst nicht mehr weiß, wer ich ohne deine Nähe bin. Ich hab gehofft, du spürst die Distanz, dass es dir leidtut im Herzen, dass du mir sagst: „Komm her, ich nehme dir diese Schmerzen.“ Doch da kommt nichts. Nur zwei graue Haken auf blauem Grund. Meine Seele schreit sich taub, doch dein Nachrichten-Chat bleibt stumm. Ich vermisse dich so sehr, dass mein ganzer Körper verkrampft, während mein Kopf mir sagt, dass meine Hoffnung im Nichts verdampft. Warst du jemals echt? Oder hab ich mir alles erfunden? Diese mütterliche Wärme, die Heilung für meine Wunden? Ich sitze in den Scherben meiner eigenen Fantasie und begreife erst jetzt: So wie früher wird es nie. [Refrain] Dieser Schmerz ist so nackt, er zieht mir den Boden weg! Ich hab mein ganzes Herz in deine kalten Hände gesteckt. Ich bin so verdammt verletzt, mein Schutzschild ist komplett zerstört – weil man meine stummen Schreie bei dir einfach nicht hört! Wenn du mich wirklich vermisst, wenn da wirklich Liebe war, dann kämpf jetzt um mich! Mach mir deine Gefühle klar! Ich schreib nicht mehr, ich laufe dir keinen Zentimeter mehr nach, auch wenn ich an dieser Stille heute Nacht fast zerbrach! [Verse 2] Mein ADHD lässt die Gedanken im Kreis kollidieren, ich hab Angst, dich zu verlieren – und Angst, mich selbst zu verlieren. Es frisst mich auf, dass dir mein Schweigen so leicht fällt, während für mich grade eine komplette Welt zusammenfällt. Ich wollte nur gehalten werden, einmal spüren, dass ich genüge, stattdessen fühlt sich rückblickend alles an wie 'ne einzige Lüge. Ich schäme mich nicht für meine Tränen, ich schäme mich nicht für die Wut, aber dich um Liebe zu bitten... nein, dazu fehlt mir jetzt der Mut. Ich muss diese Verletzlichkeit aushalten, alleine im Raum, muss Abschied nehmen von dir und diesem wunderschönen Traum. Wenn du dich meldest, bin ich da... doch ich bittet dich nicht mehr darum, meine Welt dreht sich weiter – ab heute stumm. [Bridge] (Der Beat verstummt komplett, man hört nur noch das zittrige Atmen) Ich vermisse dich. Ich vermisse das Gefühl, verstanden zu werden. Aber ich kann mich nicht weiter für Krümel auf den Boden werfen. Du weißt, wo ich bin. Der Rest liegt bei dir. (Ein harter Schlag leitet den letzten Refrain ein) [Refrain] Dieser Schmerz ist so nackt, er zieht mir den Boden weg! Ich hab mein ganzes Herz in deine kalten Hände gesteckt. Ich bin so verdammt verletzt, mein Schutzschild ist komplett zerstört – weil man meine stummen Schreie bei dir einfach nicht hört! Wenn du mich wirklich vermisst, wenn da wirklich Liebe war, dann kämpf jetzt um mich! Mach mir deine Gefühle klar! Ich schreib nicht mehr, ich laufe dir keinen Zentimeter mehr nach, auch wenn ich an dieser Stille heute Nacht fast zerbrach! [Outro] (Das Klavier spielt ein letztes Mal die Melodie, die Töne werden immer leiser) Ich lege das Handy weg. Ich mache das Licht aus. Der Schmerz bleibt noch hier... Aber die Nachrichtenkette ist zu Ende. (Alles wird still)
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