𝔐𝔬𝔫𝔡𝔰𝔲̈𝔠𝔥𝔱𝔦𝔤 *ᴠᴏᴄᴀʟ ᴄᴏᴠᴇʀ
Sieh, hier reiht sich Grab an Grab, Sterne schauen still herab, wo Verwesung Leichen frißt, wo die Nacht am tiefsten ist. Kühl umfängt mich hier die Lift, wie ein Hauch von Todesduft, ich bin dort, wo du nicht bist, ich bin, wo kein Leben ist. Ganz allein...bin ich nun an dem Ort...wo die Toten ruhn. Still ist es...nicht ein Laut, finster ist's...und kein Morgen graut. Meine Augenlider senken sich, ich öffne meinen Geist und rufe die Bestien herbei. Ich lade ein zu einem Fest mit Menschenblut und Fleisch, der Boden bebt, manch Grabstein birst entzwei. Sie kommen aus den Höllenreichen, böse, voller Gier, blutrünst'gem Haß aus endenloser Qual. Und gift'ger Geifer schäumt von scharfer Zähne Zier, es hungert alle...nach diesem Mahl. Kommt, Dämonen, reißt in Stücke...den Körper mein! Kommt und grabt die Klaufen und Fänge tief ins Fleisch hinein! Reißt die Haut in Fetzen, saugt mir die Augen raus! Spaltet meinen Schädel und trinkt mein Blut daraus! Kommt, Dämonen, Höllenwesen, zehrt von meinem Leide! Freßt mein Hirn, verschlingt mein Fleisch und meinen Eingeweide. Reißt die Sehnen von den Knochen, schlürft daraus das Mark hervor! Quetscht mein Herz, dann quillt aus dem ein letzter Tropfen Blut hervor! Mein leb sei euer Mahl! Garstig klingt's, als sie mich reißen, meinen Leib in Stücken beißen, sich an meinem Blute laben, nichts von mir bleibt zum Begraben. Wo ich war, riecht es nach Tod, ist vom Blut die Erde rot, nun ist es zu End' gebracht, dieses war die letzte Nacht! 3. Mondsüchtig Aus einem fahlen Loch am Himmel dringt diese Stimme stets zu mir, spricht unklar von verrenkten Dingen, der Tod kommt nicht als Freund zu dir. Ein Leichenlicht wird angezündet, schemenhaft scheints durch Geäst. Ich bin von diesem Licht besessen, das mich weder ruh'n noch rasten lässt. Und Geister zerr'n mit klammen Fingern ein Scheusal mit aus Mark und Bein, das tobt und hetzt unnd Mord begeht im frostig harten Mondesschein. Ein angenagtes Schattendasein, zerwühlt, umnachtet und zerzaust es spiegelt pur sich im Entsetzen, in Augen wo der Wahnsinn haust.
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Sieh, hier reiht sich Grab an Grab, Sterne schauen still herab, wo Verwesung Leichen frißt, wo die Nacht am tiefsten ist. Kühl umfängt mich hier die Lift, wie ein Hauch von Todesduft, ich bin dort, wo du nicht bist, ich bin, wo kein Leben ist. Ganz allein...bin ich nun an dem Ort...wo die Toten ruhn. Still ist es...nicht ein Laut, finster ist's...und kein Morgen graut. Meine Augenlider senken sich, ich öffne meinen Geist und rufe die Bestien herbei. Ich lade ein zu einem Fest mit Menschenblut und Fleisch, der Boden bebt, manch Grabstein birst entzwei. Sie kommen aus den Höllenreichen, böse, voller Gier, blutrünst'gem Haß aus endenloser Qual. Und gift'ger Geifer schäumt von scharfer Zähne Zier, es hungert alle...nach diesem Mahl. Kommt, Dämonen, reißt in Stücke...den Körper mein! Kommt und grabt die Klaufen und Fänge tief ins Fleisch hinein! Reißt die Haut in Fetzen, saugt mir die Augen raus! Spaltet meinen Schädel und trinkt mein Blut daraus! Kommt, Dämonen, Höllenwesen, zehrt von meinem Leide! Freßt mein Hirn, verschlingt mein Fleisch und meinen Eingeweide. Reißt die Sehnen von den Knochen, schlürft daraus das Mark hervor! Quetscht mein Herz, dann quillt aus dem ein letzter Tropfen Blut hervor! Mein leb sei euer Mahl! Garstig klingt's, als sie mich reißen, meinen Leib in Stücken beißen, sich an meinem Blute laben, nichts von mir bleibt zum Begraben. Wo ich war, riecht es nach Tod, ist vom Blut die Erde rot, nun ist es zu End' gebracht, dieses war die letzte Nacht! 3. Mondsüchtig Aus einem fahlen Loch am Himmel dringt diese Stimme stets zu mir, spricht unklar von verrenkten Dingen, der Tod kommt nicht als Freund zu dir. Ein Leichenlicht wird angezündet, schemenhaft scheints durch Geäst. Ich bin von diesem Licht besessen, das mich weder ruh'n noch rasten lässt. Und Geister zerr'n mit klammen Fingern ein Scheusal mit aus Mark und Bein, das tobt und hetzt unnd Mord begeht im frostig harten Mondesschein. Ein angenagtes Schattendasein, zerwühlt, umnachtet und zerzaust es spiegelt pur sich im Entsetzen, in Augen wo der Wahnsinn haust.
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