(1)
(1) Sie war jung, sie war frei, voller Hoffnung im Blick, doch ihr Leben wurd’ genommen, Stück für Stück. (3) Nicht durch Krankheit, nicht durch Schicksalsschlag, sie starb durch ’ne Uniform – mitten am Tag. (5) Kein Grund, kein Gericht, nur Gewalt auf der Straße, sie lag dort allein – kalt auf dem Pflaster. (7) Ich ruf nach Gerechtigkeit, doch niemand hört, nur Akten, Berichte, die Wahrheit verstört. (9) Sie schrie nach Hilfe, bekam nur Macht, aus Schutz wurde Waffe, aus Recht wurde Nacht. (11) Sie war nicht bewaffnet, nicht mal laut, doch sie starb wie ein Feind – das macht mich so taub. (13) Sie wollten sagen, sie sei “Widerstand”, doch ich kenn ihr Herz, sie hielt keinen Zwang. (15) Ich seh sie vor mir, ihr letzter Blick, Angst in den Augen, dann fiel sie zurück. (17) Ein Schuss, ein Druck, kein Zurück, ein Mensch, ein Traum – zerstört in ’nem Augenblick. (19) Was ist das für’n Staat, der auf Schwache zielt, der Lügen druckt und Gefühle versiegelt? (21) Sie sagen, „Einzelfall“, doch es häuft sich schnell, aus Fehlern wird System – das ist strukturell. (23) Kein Prozess, keine Reue, nur kaltes Schweigen, die Täter geschützt, während wir weiter leiden. (25) Ich trag dein Bild wie ein Schild vor mir, und schrei durch die Straßen: „Wir fordern mehr – hier!“ (27) Für dich und für alle, die niemand mehr nennt, deren Tod in Akten verschwindet wie Fremd. (29) Du warst Liebe, warst Seele, warst Licht, jetzt bleibt nur der Schatten – und mein Gesicht. (31) Ich schau in den Spiegel, seh Tränen und Zorn, du wurdest begraben, doch Wut wurde neu geboren. (33) Ich geh auf die Demos, trag Schwarz wie du, dein Name auf Bannern, dein Geist gibt uns Ruh. (35) Sie wollten dich brechen, doch du wirst jetzt Symbol, für Wahrheit, für Wandel – für ein neues Protokoll. (37) Ich rapp für die, die nicht mehr können, für die Stimmen im Wind, die wie Sturmwellen rennen. (39) Für Gerechtigkeit, gegen Machtmissbrauch, denn das Schweigen macht uns krank – es macht uns auch schlau. (41) Wir seh’n euch – kein Vergessen mehr, kein „Dienst nach Vorschrift“, kein „Wir konnten nicht mehr.“ (43) Ich geb dir mein Wort: Du wirst nicht vergehen, dein Name wird bleiben, er wird auf Mauern stehen. (45) Sie sagten „Unfall“, doch ich sag: „Das war Mord“, denn Liebe stirbt nicht einfach so – nicht an diesem Ort. (47) Und wenn ich geh, dann trag ich dich mit, jede Zeile, jeder Takt – du bist mein Schritt. (49) Kein Friede ohne Wahrheit, kein Ende ohne Licht, das ist dein Vermächtnis – wir vergessen dich nicht. (50) Für dich, für uns, für alle, die schweigen – wir rappen für Gerechtigkeit – keine bleibt allein.
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(1) Sie war jung, sie war frei, voller Hoffnung im Blick, doch ihr Leben wurd’ genommen, Stück für Stück. (3) Nicht durch Krankheit, nicht durch Schicksalsschlag, sie starb durch ’ne Uniform – mitten am Tag. (5) Kein Grund, kein Gericht, nur Gewalt auf der Straße, sie lag dort allein – kalt auf dem Pflaster. (7) Ich ruf nach Gerechtigkeit, doch niemand hört, nur Akten, Berichte, die Wahrheit verstört. (9) Sie schrie nach Hilfe, bekam nur Macht, aus Schutz wurde Waffe, aus Recht wurde Nacht. (11) Sie war nicht bewaffnet, nicht mal laut, doch sie starb wie ein Feind – das macht mich so taub. (13) Sie wollten sagen, sie sei “Widerstand”, doch ich kenn ihr Herz, sie hielt keinen Zwang. (15) Ich seh sie vor mir, ihr letzter Blick, Angst in den Augen, dann fiel sie zurück. (17) Ein Schuss, ein Druck, kein Zurück, ein Mensch, ein Traum – zerstört in ’nem Augenblick. (19) Was ist das für’n Staat, der auf Schwache zielt, der Lügen druckt und Gefühle versiegelt? (21) Sie sagen, „Einzelfall“, doch es häuft sich schnell, aus Fehlern wird System – das ist strukturell. (23) Kein Prozess, keine Reue, nur kaltes Schweigen, die Täter geschützt, während wir weiter leiden. (25) Ich trag dein Bild wie ein Schild vor mir, und schrei durch die Straßen: „Wir fordern mehr – hier!“ (27) Für dich und für alle, die niemand mehr nennt, deren Tod in Akten verschwindet wie Fremd. (29) Du warst Liebe, warst Seele, warst Licht, jetzt bleibt nur der Schatten – und mein Gesicht. (31) Ich schau in den Spiegel, seh Tränen und Zorn, du wurdest begraben, doch Wut wurde neu geboren. (33) Ich geh auf die Demos, trag Schwarz wie du, dein Name auf Bannern, dein Geist gibt uns Ruh. (35) Sie wollten dich brechen, doch du wirst jetzt Symbol, für Wahrheit, für Wandel – für ein neues Protokoll. (37) Ich rapp für die, die nicht mehr können, für die Stimmen im Wind, die wie Sturmwellen rennen. (39) Für Gerechtigkeit, gegen Machtmissbrauch, denn das Schweigen macht uns krank – es macht uns auch schlau. (41) Wir seh’n euch – kein Vergessen mehr, kein „Dienst nach Vorschrift“, kein „Wir konnten nicht mehr.“ (43) Ich geb dir mein Wort: Du wirst nicht vergehen, dein Name wird bleiben, er wird auf Mauern stehen. (45) Sie sagten „Unfall“, doch ich sag: „Das war Mord“, denn Liebe stirbt nicht einfach so – nicht an diesem Ort. (47) Und wenn ich geh, dann trag ich dich mit, jede Zeile, jeder Takt – du bist mein Schritt. (49) Kein Friede ohne Wahrheit, kein Ende ohne Licht, das ist dein Vermächtnis – wir vergessen dich nicht. (50) Für dich, für uns, für alle, die schweigen – wir rappen für Gerechtigkeit – keine bleibt allein.