das leben ist hart
Die Stadt wacht auf, kalte Dämmerung am Start, Doch in den Gassen, Bruder, bleibt’s finster und hart. Keine Stille hier, nur Flüstern und Schritte, Jede Ecke schreit, doch niemand zeigt seine Mitte. Luft so schwer, voll von Geschichten und Qual, Geheimnisse liegen tief, nie im Tagesstrahl. Schatten tanzen an Mauern, gesprüht in Verzweiflung, Parolen, die erzählen von Schmerz und Verhärtung. Drogen sind mehr als Rausch, es ist die Flucht, Der Kampf gegen das Leben, das uns alle verflucht. Ein Moment Frieden, ein stiller Verbündeter, Doch am Ende, Bruder, zieht’s dich tiefer, viel kälter. Gesichter ohne Glanz, hinter rostigen Toren, Augen leer, Träume von gestern, verloren. Hoffnung? Ein Witz, ein Flüstern im Wind, Hier, wo das Leben beginnt und schnell verrinnt. Straßenregeln hart, gib niemals auf, Zeig keine Schwäche, sonst reißt man dich drauf. Jeder Fehler könnte dein letzter sein, Hier bist du allein, keiner macht dich rein. Doch selbst im tiefsten Loch flackert ein Glänzen, Ein Lächeln, das kurz die Dunkelheit kränzen. Geteilte Zigarette, ein Wort, das dir bleibt, Ein Funke Menschlichkeit, der kurz übertreibt. Ja, auch in der Kälte gibt’s einen kleinen Schein, Ein Funke Licht, Bruder, halt ihn fest, lass ihn dein.
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