Friedhof im Winter Grab an Grab liegt weißbedeckt, Schuhtief unterm Schnee versteckt. Jedes Kreuz und jeden Stein Hüll
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Friedhof im Winter Grab an Grab liegt weißbedeckt, Schuhtief unterm Schnee versteckt. Jedes Kreuz und jeden Stein Hüllt ein weißer Teppich ein. Selbst der Fichte dunkler Ast Beugt sich unter Schnees Last. Und ein Himmel, grau und schwer, Hängt sein Bahrtuch drüber her. Durch den Schnee mit trübem Sinn Wandl ich zwischen Gräbern hin. Und die ganze weite Welt, Scheint mir nun ein Totenfeld. Doch ein falber Strahl von Licht Westwärts durchs Gewölke bricht, Und ein Streifchen Himmelblau Dämmert blass durchs Wolkengrau, Und ein selig Ahnen zieht Leise durch mein schwer Gemüt: „Frühlingsgrün auf Eis und Schnee, Himmelstrost nach Erdenweh
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Friedhof im Winter Grab an Grab liegt weißbedeckt, Schuhtief unterm Schnee versteckt. Jedes Kreuz und jeden Stein Hüllt ein weißer Teppich ein. Selbst der Fichte dunkler Ast Beugt sich unter Schnees Last. Und ein Himmel, grau und schwer, Hängt sein Bahrtuch drüber her. Durch den Schnee mit trübem Sinn Wandl ich zwischen Gräbern hin. Und die ganze weite Welt, Scheint mir nun ein Totenfeld. Doch ein falber Strahl von Licht Westwärts durchs Gewölke bricht, Und ein Streifchen Himmelblau Dämmert blass durchs Wolkengrau, Und ein selig Ahnen zieht Leise durch mein schwer Gemüt: „Frühlingsgrün auf Eis und Schnee, Himmelstrost nach Erdenweh